12. September 2011

Uran im Mineralwasser und Trinkwasser

Verschiedene Medien berichten dieser Tage von erhöhten Uran-Werten im Trinkwasser. Auch Mineralwässer sind davon betroffen. Der Hintergrund ist Düngemittel, das Uran enthält und in Marokko hergestellt wird. Zu tausenden Tonnen landet es auf Deutschen Äckern und Gartenbeeten. Regenwasser verteilt es dann in Flüsse, in Trinkwasserschutzgebiete und - oh Wunder – auch in Mineralquellen. Ist etwa alles ein großer Kreislauf in der Natur?


Wegsehen
Die Verbraucherschutzministerin will sich seit Jahren darum kümmern. Bisher wurde jedoch weder eine Uran-Kennzeichnungspflicht auf Düngerpackungen erlassen noch enthalten Mineralwässer verlässliche Kennzeichnungen. Siehe Video.

Die einzige Liste, die den Urangehalt von Mineralwasser zeigt, ist von Foodwatch aus dem Jahr 2009 - zur Liste. Obwohl 2 Jahre alt, enthält sie bereits alarmierende Zahlen zum Urangehalt. Dieser dürfte sich in den letzten Jahren noch um ein Vielfaches erhöht haben. Denn die Nutzung von uranhaltigem Dünger hat nie aufgehört.

Unsinnige Grenzwerte
Es kann sich also wie immer nur jeder selbst helfen. Wer seine Lebensmittel ausmutet mit der Wünschelrute/Tensor/Pendel, kann ja mal nach dem Urangehalt fragen. Und lassen sie sich nicht einreden, 2,0 Mikrogramm auf 1 Liter sei ein guter Grenzwert für Babys und 10 Mirkogramm stecken Erwachsene noch ganz gut weg.

Die Antwort darauf, wie viel Uran in ein sehr gutes Mineralwasser für Säuglinge gehören lautet 0,3 Mikrogramm und für Erwachsene 0,5 Mikrogramm. Also keine faulen Kompromisse.

Machen Sie den gleichen Test mit ihrem Leitungswasser, das in Deutschland ja so gern als bestes Trinkwasser in Europa deklariert wird. Ich hab mich schon einmal zu diesem Unfug ausgelassen – hier.

Zu viel Uran – und nun?
Sie schlucken seit Jahren belastetes Trinkwasser und Mineralwasser? Die Folge ist, dass ihr Körper dagegen kämpft. Er will den Urangehalt wieder senken. Das macht er mit der Schilddrüse, die eine Energie auf der Frequenz von Holunderbeersaft produziert. Treue Leser kennen Holunder schon aus dem Bericht über die Strahlenbelastung, die uns Anfang 2011 Fukushima bescherte.

Fragen Sie also, ob Ihr Körper mit zu viel Uran belastet ist. Wenn ja, fragen Sie weiter, ob ihre Schilddrüse dagegen kämpft? Wenn ja, fragen Sie, ob Sie ihre Schilddrüse mit Holunderbeersaft unterstützen können? Wenn ja, lauten die Anschlussfragen: wie lange, wie viel, wie oft, wann etc. Wenn Sie belastet sind und die Schilddrüse nicht mehr kämpft, seien Sie kreativ, wie Sie ihrem Körper gegen die Belastung helfen können.

In jedem Fall fangen Sie an, sich für die Gesundheit und Unbedenklichkeit ihres Trinkwassers und Mineralwassers zu interessieren und danach zu leben. Ohne Kompromisse!

Und was kann man noch tun?
Wünscheln Sie über ihren Dünger, damit sie nicht mit Schuld sind. Und interessieren sie sich lieber für Mischkulturen, die sich gegenseitig beim wachsen helfen, als Chemie auf ihre Pflanzen zu kippen.
Wenn Sie einen Bauern kennen, der düngt, wünscheln Sie über dessen Dünger und klären ihn auf!
Verhindern Sie aktiv den Abfluss von Regenwasser über Felder in unsere Flüsse! Wie das gehen soll?

Flussufer begrünen
In dem Sie alles tun, was Sie können, damit Flussufer von einer Mischung aus Bäumen, Sträuchern und Gras bewachsen sind. Keinesfalls sollte ein Feld direkt an einen Fluss heranreichen. Die Vegetation ist so freundlich, dem Menschen die Belastung abzunehmen. Außerdem verhindert die Vegetation, dass die ganzen schönen Mineralien aus dem Boden in Flüsse gelangen und sinnlos in die Meere hinaus gespült werden – zumindest in so riesigen Mengen, wie jetzt.

Es ist nicht ganz egal, wie breit der Baum-Strauch-Gras-Streifen seien sollte. An jeder Fluss-Ufer-Seite sollte er mindestens 40 Meter betragen. Schauen Sie sich einen Fluss an seiner Quelle an, in seiner Mitte und an der Mündung. An der Quelle ist er klar. In der Mitte schon so, dass sie darin nicht mehr ihre Wäsche waschen würden. Und die Mündung ist eine einzige Katastrophe.Und dann wünschen wir uns, das wir wie in Skandinavien oder Alaska mal wieder bis zum Grund gucken können und hoffen, das sich Lachse ansiedeln? Ja wie denn?

Mal abgesehen von vorsätzlich in Flüsse eingeleitete Abwässer - jeder Regenschauer lässt unsere Flüsse „dreckig“ werden. Ganz einfach, weil das Regenwasser einsickert bzw. oberflächlich abfließt und alles in bestimmter Größe und Gewicht mitreißt. Vorzugsweise Mineralien. Natürlich auch Uran. Wasser fließt nunmal immer zur tiefsten Stelle und das ist der Fluß. Der Grünstreifen von 40 Meter am Ufer filtert das Wasser, denn die Wurzeln fangen alles auf und die Büsche und Gräser halten Oberflächlich alles fest. So gelangt nur "sauberes" Wasser in den Fluss und der bleibt schön klar. Das wiederrum freut die Flora und Fauna und uns Menschen.

Wenn wir wollen, das unsere Gewässer – ob Fluss, Trinkwasser, Mineralquelle, aber auch Seen und Meere – wieder sauber werden, dann müssen wir aufhören sie dreckig zu machen. Außer dem Menschen verschmutzt sie niemand. Wer soll sie also sauber machen, außer uns?


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